ueber Antisemitismus u.a. bei indy Date: Sat, 11 May 2002 19:29:33 +0200 http://www.ct.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/12485/1.html ___________________________________ erstaunlich guter artikel in der taz vom wochenende: Der PlŸnderer hat ein Gesicht ObjektivitŠt oder "Denunziationsjournalismus"? Die Frage nach der Wahrheit der Bilder kommt auch bei der Berichterstattung Ÿber die Krawalle am 1. Mai wieder hoch, sowohl bei den Fotografen als auch bei den Redaktionen, die die Bilder abdrucken http://www.taz.de/pt/2002/05/04/a0136.nf/text.ges,1 unschoen hingegen, und nicht online: Kommentar: Die Opposition der Mehrheit Wie Kriegsgegner und Antiimperialisten Deutschland stŠrken von Anton Landgraf (Redakteur Jungle World) in der aktuellen iz3w http://www.iz3w.org/iz3w/index.htm ich tippen den indymedia betreffenden satz mal ab: (kontext: der antisemitismus fasst ueberall fuss, insbesondere in der linken) "in italien rufen die linksradikalen nachwuchskraefte von ya basta zu einem landesweiten boykott von israelischen produkten auf, die schweizer filiale des globalisierungskritischen medienprojektes indymedia musste nach einer anzeige wegen antisemitischer volksverhetzung ihre internet-seiten voruebergehend schliessen, oesterreichische antiimperialisten sympathisieren mit dem solidaritaetsbesuch von joerg haider in bagdad." klingt, als ob die anzeige die schliessung von imc schweiz erzwungen haette, und nicht deren freie entscheidung dazu gefuehrt haette. _____________________________________ wer/welche heute (3.5.) die Berlin-Seitne der Taz (s. 23) aufschlaegt, wird das Vergnuegen haben, Teile unserer Kommentarspalte zum Thema 1. Mai dort "dokumentiert" zu sehen. zum selbernachgucken: http://www.taz.de/pt/2002/05/03/a0211.nf/text ___________________________________ "Die dritte Front" http://www.jungewelt.de/2002/04-08/005.php ______________________________________ Hab ich beim surfen gefunden unter www.springerin.at: ____________________________ Koordinierte Taktiken †ber widerstŠndige Websites in Zusammenhang mit der Israel-PalŠstina-Krise Vera Tollmann Die nettime-Teilnehmer Andy Garcia und Geert Lovink schrieben 1997 in ihrem ÈTactical Media ManifestÇ: ÈTactical Media are media of crisis, criticism and opposition. This is both the source of their power (\'anger is an energy\' - John Lydon), and also their limitation.Ç[1] Peter Lamborn Wilson antwortete damals, dass sich die LŸcken, in denen diese Taktiker agieren, zu einem Ènetwork of castlesÇ entwickeln kšnnten, und: Èthis would constitute not only (in itself) a pleasurable act of autonomy and self-organization, but also a \'strategic\' structureÇ[2]. Zweieinhalb Jahre spŠter, im Herbst 1999, begannen sich sukzessive zahlreiche Indymedia Center[3] zu grŸnden, deren internationaler Verbund als ein strategisches Ènetwork of castlesÇ im Sinne Wilsons zu verstehen ist. Denn mit Indymedia als kontinuierlicher Widerstands-Instanz der Antiglobalisierungsbewegung wird eine neue Protestkultur manifest, die sich das Potenzial des Internet Èas a medium for dissident newsÇ[4] aneignet. Seitdem erstarkt eine neue Form des Aktivismus im Sinne globalisierungskritischen ÈWiderstandesÇ, bei dem die strategischen Orte der Websites mit den taktischen RŠumen entsprechender Mailinglisten ein in dieser Konsequenz zuvor nicht gekanntes Netzwerk ausbilden, das sich zuletzt in Reaktion auf den 11. September 2001 bewŠhrt und erweitert hat, GegenwŠrtig werden die Ereignisse rund um die Israel-PalŠstina-Krise in demselben medialen Set-up dokumentiert und kritisiert, indem die digitalen Ressourcen der Antiglobalisierungsbewegung genutzt und Allianzen mit Initiativen (wie etwa dem palŠstinensisch-israelischen International Solidarity Movement in Palestine[5] und anderen alternativen Nachrichtensites[6]) gebildet werden, die sich explizit in den Konflikt einzubringen versuchen. Auf der Indymedia-Site Jerusalem[7], die am 28. MŠrz 2002 als unmittelbare Reaktion auf die Situation in PalŠstina initiiert wurde, belegen etwa Videos von SolidaritŠtsdemonstrationen aus Athen, Buenos Aires, San Francisco das Funktionieren des Netzwerks. Die AustauschverhŠltnisse der beiden lokalen Indymedia-Sites bestehen aus wenigen Links zu einzelnen Dateien - auf beiden treten die Statements und Artikel fŸr ein Ende der Besatzung ein, auch wenn auf israelischer Seite mehr auf die eigene Position reflektiert wird, auf palŠstinensischer Seite hingegen direktere Forderungen erhoben werden. Beide Sites listen die Zerstšrungen durch die israelische Armee auf. Israels Indymedia-Website[8] bietet zudem ein PDF-File des vom Center herausgegebenen Magazins ÈKhanÇ an, in dessen April-Ausgabe Augenzeugenberichte von israelischen SoldatInnen wie auch von PalŠstinenserinnen in den FlŸchtlingslagern versammelt sind: persšnliche Beschreibungen, wie sie wŠhrend der Kosovo-Krise im FrŸhjahr 1999 insbesondere auf der Mailingliste Syndicate zirkulierten. Die im Umfeld von Indymedia organisierten widerstŠndigen Aktionen sind nicht verklausuliert, sondern werden konkret umgesetzt, wie etwa das Grenzcamp ÈTents for ResistanceÇ im Libanon, eine Unterschriftensammlung zur Aberkennung des Friedensnobelpreises von Yassir Arafat[9], der Ruf nach freiwilligen Helferinnen in PalŠstina sowie Boykottaufrufe gegen israelische Produkte.[10] Naomi Klein[11] beschreibt die Rolle der internationalen Vernetzung fŸr eine diversifizierende Betrachtung mšglicher Haltungen. ÈNothing is going to erase anti-Semitism, but Jews outside and inside Israel might be a little safer if there was a campaign to distinguish between diverse Jewish positions and the actions of the Israeli state.Ç Von symbolischer Bedeutung ist hier etwa die Verweigerungshaltung der ÈRefuseniksÇ,jener, israelischen Soldatinnen[12], die ihren Dienst in den besetzten Gebieten verweigern und mit den Friedensaktivisten koalieren.[13] Zentral ist schlie§lich nicht der Èeine WiderstandÇ, sondern das Netzwerk diverser Websites als Plattform fŸr einen multiplen Widerstandsbegriff, also Medien, die in einem taktischen Widerstandsraum operieren und in der Kombination von Online- und Onsite-AktivitŠten funktionieren. WiderstŠndigkeit findet sich in einer umfangreichen Informationsakquise, in effizienter Informationsverbreitung und ausdifferenzierter-Kommunikationskultur, die der Produktion kritischer Perspektiven dient. 1 Andy Garcia, Geert Lovink: The ABC of tactical Media. nettime, 16, Mai 1997. http://amsterdam.nettime.org/Lists-Archives/nettime-l-9705/msg00096.html 2 Peter Lamborn Wilson Response to the Tacticol Media Manifesto: A Network of Castles. Nettime, 19. Mai 1997. http://amsterdam.nettime.org/Lists-Archives/nettime-l-9705/msg00118.html 3 http://www.indymedia.org 4 Theta Pavis: Modern Day Muckraker. The rise of the Independant Media Center movement. nettime, 19. Janner 2002. http://amsterdam.nettime.org/Lists-Archives/nettime-bold-0201/msg00373.html 5 http://www.freepalestinecampaign.org 6 http://www.zmag.org http://www.palestinechronicle.com http://www.alternet.org http://www.alternativenews.org http://www.rapprochement.org 7 http://www.jerusalem.indymedia.org 8 http://www.indymedia.org.il 9 http://www.revoketheprize.org 10 http://www.indymedia.co.uk 11 vgl. Naomi Klein: Old Hates Fueled By Fear. http://www.commondreams.org/views02/0424-0l.htm 12 Stand vom 6. Mai 2002 13 http://www.seruv.org.il/defaulteng.asp ______________________________________ Indy in der Netzeitung: In einem Artikel Ÿber Blocks heisst es: "Die Konsumenten-Avantgarde sieht demnach in etwa so aus: Sie schaut kein TV mehr, erhŠlt ihre Nachrichten von Alternativ-Medien wie ÇSlashdotÈ oder ÇIndymediaÈ und fršhnt ansonsten der im Internet gro§ angeschwollenen Audio- und Video-Piraterie. Auf Storys in den anderen Medien wird diese Zielgruppe durch Weblogs hingewiesen" http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=926&item=202518 _______________________________________ Jeder ein Journalist Das unabhŠngige Internetprojekt Indymedia In der morgigen Ausgabe (Berlin/Brandenburg) oder Link im Netz: http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=22240&IDC=5 _____________________________________ http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,213234,00.html Der boese Welt artikel: http://www.welt.de/daten/2002/09/14/0914de356407.htx ______________________________ Junge Welt (weiß nicht, ob der schon drin ist) http://www.jungewelt.de/2002/02-25/015.php __________________________________ Zwei Artikel aus der FR Hier noch ein Text aus der FR über 1.Mai - die erwähnen Indy auf sehr Lustige Weise.... [Bestes Zitat: "Auf Internetseiten wie "indymedia" ringt die extreme Linke um das Für und Wider eines Militanz-Verzichts. Während die einen ernüchtert warnen, man werbe das Proletariat nicht für die Revolution, indem "15-jährige Riotkids" dessen Autos verbeulten, halten andere Wehrhaftigkeit für einen maßgeblichen Beitrag zur Systemveränderung."] http://www.fr-aktuell.de/archiv/fr30t/h120020308128.htm (samstag, 8.3.02) Friede, Freude, Feiertagsstimmung Am 1. Mai sollen in Kreuzberg die Menschen auf die Straße gehen - um über globale Ausbeutung, Krieg und Rasterfahndung zu diskutieren Von Rainer Jung Wenn Leute wie Werner Orlowsky früher nicht so erfolgreich gewesen wären, dann hätte Berlin heute vielleicht ein Problem weniger. Dann müsste niemand bange rätseln, ob in knapp zwei Monaten rund um den Oranienplatz wieder Steine und Gummiknüppel fliegen. Ohne Leute wie Orlowsky gäbe es wohl schon lange keinen Oranienplatz mehr und damit auch keinen traditionellen Treffpunkt für die "Revolutionäre 1. Mai-Demo", bei der es häufig zu Prügeleien mit der Polizei kommt. Über den Platz könnte man auf einer Stadtautobahn, wie sie betonselige Planer in den siebziger Jahren quer durch Kreuzberg schlagen wollten, mit Tempo 100 fahren. Und allen davonbrausen, die einen mit dem Elend der Welt belasten wollen. Doch Werner Orlowsky hatte Erfolg, und das macht die Dinge komplizierter. Denn Erfolg verpflichtet. Der beleibte, bärtige Mann wird bald 74. Er mag trotzdem nicht aufhören, sich einzumischen. Fast ein Reflex, seit er an einem Abend des Jahres 1976 seine Drogerie in der Dresdner Straße abschloss und ein paar Türen weiter den "Mieterladen" betrat. Aus Neugierde, daran erinnert er sich: "Das war das Zentrum der legalen Opposition." Orlowsky blieb im legalen Zentrum hängen und stritt hinfort mit seinen neuen Freunden für ein lebenswertes Kreuzberg - gegen Autobahnbau und Kahlschlagsanierung. Man organisierte Sanierungsbeiräte und Subventionen, feierte das erste Solardach Deutschlands, focht für Efeuranken in den Hinterhöfen. Man versuchte zu verhindern, dass armen Bewohnern "die Wohnung über dem Kopf wegsaniert" wird und schimpfte über Spekulanten und Hardliner im Innensenat. Als 1981 gut 100 vernachlässigte Gebäude in Kreuzberg besetzt waren, wurde der abgebrochene Geschichtsstudent und Drogist Orlowsky mit dem Ticket der Alternativen Liste Baustadtrat des Arbeiterbezirks. Wer heute mit ihm durchs Viertel streift, der kann in jeder Straße eine Geschichte aus dieser Zeit hören. Etliche Male hat der gemütliche Mann Räumkommandos der Polizei hingehalten. Dabei hat er sich nicht nur Freunde gemacht: Einmal haben ihn erzürnte Besetzer bedroht, aus Polizeikreisen wurde ihm wiederum der rüde Spruch zugetragen, er möge sich nicht unvorsichtig vor einen Einsatz-Lkw stellen. Aber gar nicht so selten konnte Orlowsky in letzter Sekunde noch einen Kompromiss aushandeln. "Ein paar von den damaligen Besetzern grüßen mich immer noch freundlich", sagt er mit dem knappen Lächeln eines Mannes, der nicht allzu laut von früher schwärmen möchte. Vor allem, weil ihm die Erinnerung deutlich macht, wie viel Zeit seitdem vergangen ist. Vor einigen Wochen hat der Kiez-Aktivist im Ruhestand beschlossen, sich noch einmal einem Problem anzunehmen, das ihm schon in seiner politischen Laufbahn graue Haare machte: Die ersten Mai-Krawalle entluden sich 1987, Hausbesetzer stellten die Kerntruppe der Militanten. Seitdem hat in Berlin kein Wonnemonat ohne Scherben und Verletzte begonnen, egal ob die Staatsmacht Deeskalation ankündigte oder aggressiv dreinschlug, und unabhängig davon, dass es kaum noch besetzte Häuser gibt. Manche Autonome und Polizisten machten ein Ritual daraus, "einen Pas de deux der Gewalt auf dem Rücken der Bewohner", stöhnt Orlowsky. Um den fatalen Reigen zu durchbrechen, hat der Politikwissenschaftler Peter Grottian für dieses Jahr einen Plan ausgeheckt, der auch Orlowsky überzeugte: Im Herzen des Bezirks soll ein gigantisches linkes Fest endlich wieder die Massen zum Diskutieren, Demonstrieren und Feiern auf die Straße bringen. Auch radikale Gruppen und die "Revolutionäre 1. Mai-Demo" haben ihren Platz, die Polizei dagegen nicht. Bloß nicht provozieren sollen die Ordnungshüter und sich nur in Notfällen blicken lassen, worunter der Professor "eine Messerstecherei in der Kneipe" verstehen möchte. Ansonsten schwebt Grottian vor, dass die Festbesucher für Frieden sorgen. Nicht mit Hilfe von Ordnern, sondern durch soziale Kontrolle der politisch Bewussten: Wo bis zu 60 000 Menschen ernsthaft und ungestört über globale Ausbeutung, Krieg oder Rasterfahndung reden, sei die Schwelle für Gewalttäter hoch. Mit seinen Erwartungen bewegt sich Grottian im Bereich des soziologischen Experiments. Trotzdem mühen sich nun fünf Dutzend Menschen - darunter Landtagsabgeordnete von Grünen, SPD und PDS, Gewerkschafter, die Globalisierungskritiker von Attac, Studenten und ein Kreuzberger Glasermeister - ihn zu verwirklichen. Die meisten im "Personenbündnis denk' Mai neu" tun es nach dem Prinzip Hoffnung, wie Werner Orlowsky. Alle anderen Strategien seien gescheitert, meint der: "Wenn ich für die Polizei verantwortlich wäre, ich würd's versuchen. Auch wenn es den Kopf kosten kann." Innensenator Ehrhart Körting sieht das etwas anders. Immerhin lässt der SPD-Politiker Gespräche über die Open-Air-Idee führen. Die Polizeiführung, zunächst für einen harten Kurs, gibt sich auch gesprächsbereiter. Zentrale Fragen sind gleichwohl offen. Zum Beispiel die, wer für Zerstörungen haften muss, falls es doch krachen sollte. Eine Frage, bei der sich auch Orlowsky unwohl fühlt: "Ruinieren will sich keiner." Die größte Unbekannte bilden Berlins Autonome sowie jene jugendlichen Trittbrettfahrer, die in den vergangenen Jahren die Randale prägten. Auf Internetseiten wie "indymedia" ringt die extreme Linke um das Für und Wider eines Militanz-Verzichts. Während die einen ernüchtert warnen, man werbe das Proletariat nicht für die Revolution, indem "15-jährige Riotkids" dessen Autos verbeulten, halten andere Wehrhaftigkeit für einen maßgeblichen Beitrag zur Systemveränderung. Den will man sich von "bürgerlichen Befriedern" nicht wegnehmen lassen. Die "Autonome Antifa Berlin", die sich am Grottian-Bündnis beteiligt, bekommt Druck aus der Szene. Er wächst, weil die Versammlungsbehörde den Umzug einer weiteren linken Gruppe nicht genehmigen will. Begründung: Die Route sei durch das Straßenfest belegt - was Katja Grote vom Personenbündnis als Versuch wertet, "uns gegeneinander auszuspielen". Und zu allem Überfluss hat auch noch die NPD angekündigt, am 1. Mai zu marschieren. Die wachsende Unübersichtlichkeit lässt viele im Mai-Bündnis schon skeptischer auf das magische Datum blicken. Eine "Hinhaltetaktik" der Behörden wollen die Veranstalter nicht akzeptieren, lieber alles abblasen, sollte sich der Innensenator nicht bis Anfang April auf einen Rückzug der Polizei festlegen. Werner Orlowsky ist dabei, eine öffentliche Diskussion zwischen Körting und den Linken zu organisieren. Deutlicher als manche seiner Partner mahnt er auch die Hardcore-Autonomen. Natürlich müssten die das Recht haben, für ihre Meinung zu demonstrieren, sagt er, "aber es bringt nur Konflikte, wenn die Minderheit der Mehrheit etwas aufzwingen will". Klar ist für den Kreuzberger nur eines: Sollte sich die Krawall-Spirale wieder durchs Viertel bohren, hinterließe sie bleibende Schäden. "Die Leute hier haben es schwer genug", sagt Orlowsky. Und in der Außenwelt könnte sich der schnöde Eindruck verfestigen, dass die alte Idee mit der Autobahn über den Oranienplatz gar nicht so schlecht war. [ document info ] Copyright (c) Frankfurter Rundschau 2002 Dokument erstellt am 08.03.2002 um 21:49:38 Uhr Erscheinungsdatum 09.03.2002 Der ist schon etwas älter (21.2.) http://www.fr-aktuell.de/archiv/fr30t/h120020221100.htm Razzia bei Indymedia Die Polizei hat in vier italienischen Städten Beweismaterial über die Gewaltexzesse beim G8-Gipfel von Genua beschlagnahmt. Die Beamten sind in Bologna, Florenz, Turin und Tarent in Soziale Zentren eingedrungen, wo jeweils auch das unabhängige Informations-Netzwerk "Indymedia" untergebracht ist. Sie haben auf Weisung der Staatsanwaltschaft Genua, die über den "Schwarzen Block" und die Straßenschlachten vom Juli 2001 ermittelt, Fotos, Videos, Festplatten und ganze Computer mitgenommen. Die Gruppe "Indymedia", die in Genua Fotos und Videos aufgenommen und seither auch fremdes Material gesammelt hatte, hat gegen die "Provokation"protestiert: "Es war eine Aktion der Einschüchterung." Der italienische Journalistenverband hat seine Besorgnis ausgedrückt. Politiker der "Rifondazione Comunista" und der Grünen haben eine Parlamentsanfrage angekündigt. ens ______________________________ International: IMC MEDIA COVERAGE AND OTHER RESOURCES CORPORATE MEDIA'S TAKE ON INDYMEDIA HYPERLINK "http://process.indymedia.org/articles_about_indymedia.php3"http://process.indymedia.org/articles_about_indymedia.php3 HYPERLINK "http://www.washingtonpost.com/wp-srv/aponline/20010119/aponline023217_000.htm"http://www.washingtonpost.com/wp-srv/aponline/20010119/aponline023217_000.htm HYPERLINK "http://www.independent.co.uk/story.jsp?story=85948"http://www.independent.co.uk/story.jsp?story=85948 HYPERLINK "http://www.csmonitor.com/2001/0925/p11s1-leca.html"http://www.csmonitor.com/2001/0925/p11s1-leca.html HYPERLINK "http://www.indymedia.org:8081/fbi/"http://www.indymedia.org:8081/fbi/ OUR OWN TAKE Participatory Media Networks HYPERLINK "http://chris.shumway.tripod.com/pmn.htm"http://chris.shumway.tripod.com/pmn.htm HYPERLINK "http://cybertraveler.org/imc_feature.html"http://cybertraveler.org/imc_feature.html HYPERLINK "http://cybertraveler.org/imc_interviews.html"http://cybertraveler.org/imc_interviews.html Indymedia - Wired Dissent - New Internationalist (HYPERLINK "http://www.newint.org/"www.newint.org) HYPERLINK "http://lists.indymedia.org/mailman/public/imc-communication/2001-November/002311.html"http://lists.indymedia.org/mailman/public/imc-communication/2001-November/002311.html Email Interview about IMC and more HYPERLINK "http://lists.indymedia.org/mailman/public/imc-communication/2001-November/002310.html"http://lists.indymedia.org/mailman/public/imc-communication/2001-November/002310.html Internet and Technology (email interview) HYPERLINK "http://lists.indymedia.org/mailman/public/imc-communication/2001-November/002309.html"http://lists.indymedia.org/mailman/public/imc-communication/2001-November/002309.html What is the IMC? HYPERLINK "http://lists.indymedia.org/mailman/public/imc-communication/2001-November/002308.html"http://lists.indymedia.org/mailman/public/imc-communication/2001-November/002308.html A response HYPERLINK "http://lists.indymedia.org/mailman/public/imc-communication/2001-November/002305.html"http://lists.indymedia.org/mailman/public/imc-communication/2001-November/002305.html IMC and N5M HYPERLINK "http://lists.indymedia.org/mailman/public/imc-communication/2001-November/002306.html"http://lists.indymedia.org/mailman/public/imc-communication/2001-November/002306.html May 18th edition of The Paper (still looking for an archived copy) HYPERLINK "http://www.thepaper.org.au/"http://www.thepaper.org.au Indymedia Tech Vision - a personal perspective HYPERLINK "http://lists.indymedia.org/mailman/public/mediapolitics/2001-November/000041.html"http://lists.indymedia.org/mailman/public/mediapolitics/2001-November/000041.html RELATED STORIES When anyone can publish, who's a journalist now? HYPERLINK "http://www.politechbot.com/p-02445.html"http://www.politechbot.com/p-02445.html Free Software vs. Open Source HYPERLINK "http://clients.loudeye.com/imc/nyc/stallman.mp3"http://clients.loudeye.com/imc/nyc/stallman.mp3 Global Media, Neoliberalism, and Imperialism HYPERLINK "http://www.monthlyreview.org/301rwm.htm"http://www.monthlyreview.org/301rwm.htm Journalism, Democracy, and Class Struggle HYPERLINK "http://www.monthlyreview.org/1100rwm.htm"http://www.monthlyreview.org/1100rwm.htm