http://at.indymedia.org/index.html
dass mit at.indy einiges im argen liegt, sollte dir nicht entgangen sein.
tatsächlich sehen wir uns ausserstande einfach so weiterzumachen.
Was uns zu diesem Schritt bewog link
das indymedia projekt könnte weit mehr als eine website sein. wir verstehen das aufbrechen von produzentInnen und konsumentInnen als emanzipatorisches projekt und versuchen im ersten text unsere herangehensweise daran zu formulieren. der 2. fasst den stand der diskussion um open publishing zusammen, während der 3. und 4. text medien abseits der webpage vorstellen. abschliessend gibts einen text über das entstehen des indymedia netzwerks.
links zu den anderen texten neustart ein neustart ist nur sinnvoll, wenn es menschen gibt die indymedia für aktive berichterstattung, vernetzung und zur information - nicht als schlachtfeld - nutzen wollen. das wird nur funktionieren wenn sich wieder mehr menschen aktiv an indymedia beteiligen.für diskussionen über den neustart von indymedia gibt es neben
den vorbereitungstreffen
die offene mailingliste von indymedia.
hier kannst du dich in die liste eintragen:
imc-austria liste
jeden freitag um 19 uhr treffen wir uns am irc um über den neustart
zu diskutieren:
server: irc.indymedia.org, channel: #at-neustart
http://at.indymedia.org/bewognis.html
In Anbetracht der derzeitigen Debatten um und auf at.indymedia.org haben wir beschlossen, die Seite vorerst vom Netz zu nehmen, um einen Nachdenkprozess anzuregen, der - so hoffen wir - zu einem Neustart führen kann.
Wir - einige Menschen die im Moment rund um at.indymedia aktiv sind - reflektierten bei unserem letzten Treffen in Wien verstärkt über eigene Verschleierscheinungen und haben ganz allgemein ein groes Motivationsproblem, das Projekt in dieser Form weiterzuführen. Es sieht so aus, als ob unserer Radiosendung eben deshalb der Äther ausgeht. Eigenständige Berichterstattung auf der Internetseite wird vermehrt zum Seltenfall und ist zwischen den ausufernden Copy/Paste-Artikeln schwer zu finden. Diskussionen auf dem Niveau "Du bist Scheie!", "Nein, du bist Scheie!" gehen uns allmählich auf die Nerven. Durch die Konzentration auf die Webseite werden andere Aspekte des Projekts Indymedia vernachlässigt.
In den vergangenen Monaten wurde der offene Zugang zu Indymedia oftmals benutzt, um AktivistInnen und Personen aus linken Zusammenhängen zu outen und diese dadurch in Gefahr bringen. Persönliche Daten werden gegen deren Willen veröffentlicht und wir mussten in letzter Zeit des öfteren feststellen, dass Indymedia immer wieder als Informationsquelle fr Neonazis diente und auf Indymedia veröffentlichte Texte als Quelle für Anti-Antifa Recherche herangezogen wurden. Es ist unsere Aufgabe solche Veröffentlichungen, welche persönliche Daten wie Namen und Adressen von Menschen gegen deren Willen beinhalten, schnellstmöglich von der Seite zu löschen, was wir aber derzeit aufgrund unserer knappen persönlichen Ressourcen nicht schaffen.
Es gibt den Vorschlag auf ein System, nach dem Vorbild von de.Indymedia umzusteigen. Dies bedeutet, dass Artikel, die keine Berichterstattung im Sinne der Editorial Policy darstellen nicht auf der Startseite, sondern nur auf einer Open Publishing Seite erscheinen. Damit soll Inhalten wie z.B. selbstgeschriebenen Berichten, Radiobeitrgen, Videos und Fotos verstrkte Aufmerksamkeit verschafft werden. Einige von uns lehnen die - an uns gestellte - Forderung nach einer Vorselektion durch ModeratorInnen als Antwort auf die Probleme ab. Dies wre eine Verschrfung der Zensur die keine Garantie gibt, das Erscheinen von diskriminierenden und/oder diffamierenden Texten zu verhindern, und auerdem mit dem Open Publishing Konzept als solches in Konflikt steht.
Freie Medien werden oft als eine reine „Zusatzinformation“ und nicht als eigenständige kritische Medienlandschaft wahrgenommen.Das Projekt baut auf eigenständige Berichterstattung der UserInnen auf.Eine KonsumentInnenhaltung, die das traditionelle -hierarchische- Konzept von JournalistIn/Medium gegenüber dem/der LeserIn abermals weiterführt, lässt Indymedia letztlich scheitern. Für die Weiterführung des Projekts sollte erstmal das tatschliche Interesse – so vorhanden – geklärt werden. Um zu einem (eventuellen) Neustart von Indymedia zu kommen, wollen wir mit diesem drastischen Schritt eine Überlegung zu dem Projekt Indymedia anregen, welches ohne eine breitere Unterstützung nicht mehr im Sinne der Open Publishing-Idee umsetzbar ist.
http://at.indymedia.org/offenes_projekt.html
Das Projekt Indymedia steht bei vielen Menschen für untergriffige Auseinandersetzungen, die im Internet ausgetragen werden. Indymedia wird als antisemitisches, sexistisches, zionistisches, Medium bezeichnet.
Wir, einige Menschen aus dem Indymedia Umfeld, die sich seit längerer zeit aktiv für dieses Projekt engagieren, wollen hier formulieren, wie wir das Projekt sehen und wie Indymedia anders aussehen könnte.
Wir stellen uns Indymedia als ein emanzipatorisches Medium vor, das allen einen Raum für Berichterstattung, Information, Diskussion und Konfrontation bietet. Da wir nicht in einer freien Gesellschaft leben, führt diese Offenheit natürlich auch dazu, dass Inhalte veröffentlicht werden, die im krassen Widerspruch zu dieser stehen (diskriminierende oder diffamierende Inhalte).
Unserer Meinung nach kann eine Gesellschaft, die frei von Hierarchie und Diskriminierung ist, nicht durch Ausblendung anderer Ansichten entstehen, sondern unter anderem durch eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Zugängen. Indymedia kann kein Schutzraum vor Diskriminierung sein, auch weil es ein offenes Forum ist, wo der Zugang nicht durch Passwörter und dergleichen eingeschränkt wird. Zensur hilft groben Verletzungen hinsichtlich Diskriminierung entgegen zu wirken. „Objektive“ Moderation kann es nicht geben - wenn, dann ist nur eine Annäherung an die editorial policy (wo die Zensurkriterien beschrieben sind) möglich. Bei Diskriminierungen auf at.indymedia.org gibt es die Möglichkeit, diese durch Kommentare zurückzuweisen oder die Problematik zu diskutieren; Indymedia geht davon aus, dass UserInnen Diskriminierungen selbst erkennen und dem entgegnen. Die Diskriminierungen entstehen nicht auf at.indymedia.org, sondern sind bereits vorhanden – auch innerhalb der „linken Szene“ sind diese präsent - und spiegeln vielmehr die vorhandenen Mechanismen der Unterdrückung in einer unfreien Gesellschaft wider. Gäbe es eine Zensur, die Diskriminierungen vollständig erfasst, würden real-existierende Probleme zwar ausgeblendet, aber nicht thematisiert werden. Wer hat die Aufgabe zu intervenieren und die Macht Diskriminierung zu definieren?
Offener Zugang bedeutet für uns auch Anonymität. Wir loggen keine IP-Addressen und vergeben keine Passwort geschützten Accounts. Würden wir das tun - und damit das Verhalten der UserInnen nachvollziehbar machen - wäre Missbrauch dieser Daten - durch uns oder andere - möglich.
Wir wollen nicht, dass dieses Projekt von Inhalten vereinnahmt wird, die nicht dem Selbstverständnis entsprechen, jedoch sehen wir in der Zensur ein letztes Mittel dem entgegen zu wirken. Genausowenig wie wir wollen, dass in unserer Gesellschaft privilegierte Menschen (weiße Männer) dieses Medium dominieren, wollen wir, dass durch Unterschiede in politischer Erfahrung oder Bildung Hierarchien entstehen.
Ein Schritt in Richtung einer emanzipierten Gesellschaft ist das Aufbrechen der hierarchischen Beziehung von MedienproduzentIn und -konsumentIn, da Medien ein wesentlicher Bestandteil der Gesellschaft sind und Emanzipation nur ein gemeinsamer Prozess sein kann. Wir denken nicht, dass einseitige Kommunikation diese Entwicklung fördern kann. Deshalb richtet sich das Medium an Menschen aus verschiedenen Zusammenhängen und ist nicht an einer einheitlichen ideologischen Ausrichtung interessiert. JedeR BenutzerIn ist für seine Beiträge selbst verantwortlich und trägt auch Verantwortung für das ganze Medienprojekt.
Das Projekt Indymedia ist nicht nur das Konzept einer Website, sondern ein Medienkonzept, das andere Medienformen genauso beinhaltet - wie die einer Zeitung oder einer Radiosendung, an der die Möglichkeit einer Beteiligung genauso offen steht, wie für die Beteiligung an der Webpage.
Indymedia ist auch nicht nur at.indymedia.org. Indymedia ist ein ganzes Netzwerk, das auch über die klassischen Medienformen hinausgehen kann. Ein Beispiel dafür sind Medienzentren, die mittlerweile bei vielen Protesten mit verschiedenen Leuten aus verschiedenen Indymedias mitbetrieben werden. Daneben gab und gibt es viele Kooperationsprojekte zwischen den einzelen Indymedias, die Radiostreaming, Berichterstattung vor Ort oder Medienaktivismus zum Inhalt haben.
Das Projekt ist lebendig und setzt sich aus aktiver Zusammenarbeit im Netzwerk zusammen – deshalb können auch die Diskussionen darüber nicht abreissen.
http://at.indymedia.org/open_publishing.html
Open Publishing - auf deutsch in etwa offene Veröffentlichung - ist ein Prozess zur Erstellung von News und Informationen, an dem jedeR mit Internetanschluss und minimalen Kenntnissen mitwirken kann. Dabei ist der Prozess fr die UserInnen transparent und nachvollziehbar.
Der Indymedia Newswire funktioniert nach eben diesem Prinzip des Open Publishing. Es ermöglicht allen UserInnen, ihre gestalteten Beiträge (Texte, Fotos, Zeichnungen, Audios, Videos, Flyer...) sofort selbst auf einer Internetseite zu veröffentlichen und somit einem weltweiten Publikum zur Verfgung zu stellen.
Open Publishing geht davon aus, dass die UserInnen geistreich und kreativ sind, dass sie SchreiberInnen, RedakteurInnen, VerteilerInnen und vielleicht sogar ProgrammierInnen sein wollen. Dabei wird den LeserInnen unterstellt, dass sie Müll von guten Beiträgen unterscheiden können und fähig sind, sich selbst ein Urteil zu bilden, sowie selbst zu entscheiden, welche Informationen fr sie jetzt bestätigt sind und bei welchen es sich um Gerüchte handelt. In den Prozess der Meinungsbildung kann mit Kommentaren, Ergänzungen, eigenen Berichten usw eingegriffen werden. Information ist immer subjektiv und die Entscheidung, ob eine Information wert ist, gelesen zu werden oder nicht, bleibt den UserInnen überlassen.
Die Arbeitsweisen von Journalismus werden aufgezeigt. Open Publishing richtet sich gegen das traditionelle Verständnis von Medien, in dem wenige MedienmacherInnen Information für viele KonsumentInnen herstellen und an diese verkaufen. Die klassische Rollenverteilung wird aufgebrochen, MedienkonsumentInnen sind gleichzeitig MedienmacherInnen und gestalten ihr Medium selbst aktiv mit.
Die Inhalte werden nicht von (bezahlten) RedakteurInnen oder HerausgeberInnen gefiltert oder nach kommerziellen Kriterien aufbereitet. In der Regel werden nur in redaktionellen Beiträgen (wie Features oder den Indyradio-Shows) Veränderungen - durch updates oder Ergänzungen - vorgenommen. Eine Ausnahme bildet die Verletzung von Persönlichkeitsschutz.
Aus dem Newswire werden nur doppelte oder kommerzielle Postings, Spam oder Beiträge, die gegen die Editorial Policy (Redaktionskriterien) verstoen, entfernt. Diese bleiben jedoch weiterhin im Bereich der versteckten Artikel einsehbar. Der Newswire wird von den ModeratorInnen betreut. Da nicht immer alle Beiträge von den ModeratorInnen gelesen werden (können), ist es notwendig, dass sich die UserInnen an diesem Prozess beteiligen und - u.a. über Kommentare oder auf der Mailingliste - auf Verstöe gegen die Editorial Policy hinweisen. Die UserInnen können redaktionelle Entscheidungen von anderen einsehen oder sich selbst an eben diesen beteiligen.
einige Prinzipien des Open Publishing
zur Diskussion um Open Publishing (zum Teil auf englisch)
http://at.indymedia.org/indy_radio.html
http://at.indymedia.org/indy_print.html
Der bekannteste Teil des Projekts at.Indymedia ist zweifellos die Internetseite mit dem offenen Newswire. Zwar bietet das Internet die Möglichkeit, viele Menschen auf der ganzen Welt zu erreichen. Gleichzeitig gibt es jedoch auch viele Menschen, die nicht erreicht werden, da sie nicht die Möglichkeiten oder das Interesse am Internet haben.
Indymedia Print kann eine Möglichkeit sein, Menschen unabhängig davon, ob sie Internet nutzen wollen/können zu erreichen und dem kommerziellen Printmedienbrei etwas entgegenzusetzen.
Indymedia Print kann viele Gesichter haben. Es kann Einzelausgaben geben, die aus aktuellem Anlass bestimmte Aktionen, Proteste und Ereignisse thematisieren. Ebenso kann es regelmäßig erscheinende Magazine geben, die aus verschiedenen Berichten, die auf der Indymedia Internetseite oder anderen Indymedia Projekten veröffentlicht wurden, bestehen.
Dies sind nur ein paar Varianten, wie eine Printausgabe aussehen kann. Die Möglichkeiten, die sich uns eröffnen sind beinahe unbegrenzt, was wir daraus machen, ist nur eine Frage unserer Motivation und Phantasie. Ein Projekt wie Indymedia Print entsteht jedoch nicht von alleine, sondern kann nur durch Engagement von interessierten Menschen entstehen.
Es wurden bereits einige Indymedia Printprojekte veröffentlicht, auch eine Zusammenarbeit mit Indymedia Print von de.Indymedia versucht. Es gibt Formatvorlagen, mit denen es auch für Menschen ohne Vorkenntnissen leicht möglich ist, ein Print zu erstellen. Auch das Interesse an einem Indymedia Projekt auf Papier ist bei einigen Menschen da, um ein wirklich lebendiges und öfter erscheinendes Medium gestalten zu können, brauchen wir noch ein paar Menschen, die Lust haben, Indymedia auf Papier zu bringen und zu verbreiten.
http://at.indymedia.org/indy_radio.html
als vor ca. fuenf jahren das rundfunkgesetz geaendert wurde und die ersten freien radios aus dem boden spriessten, wurde eine moeglichkeit eroeffnet, offenen zugang zu diesem medium zu bekommen.
indyradio gibt es mittlerweile seit zweieinhalb jahren. wir - das indyradio kollektiv - haben versucht, das prinzip von indymedia auf eine radiosendung zu uebertragen. monatlich radiosendungen zu produzieren, die sich dem inhalt von indymedia widmen, diese heraus aus dem netz und hinein in die ohren der lieben zuhoererInnen zu bringen, menschen zum nachdenken anrzuegen, ist unsere intention, die uns veranlasst, diese sendung ueber den aether zu bringen.
hoererInnen sollen durch indyradio die moeglichkeit bekommen, aktiv an einer sendung mitzuarbeiten, ohne selbst sendezeit bei freien radios beantragen zu muessen - audiobeitraege aus diversen regionen zu diversen veranstaltungen zu bekommen war ein ziel, das leider (bis auf wenige ausnahmen) so nie erreicht wurde. um einen offenen zugang gewaehrleisten zu koennen, bieten wir - zusaetzlich zur indymedia seite selbst - ein uploadformular auf der webseite an, wo es moeglich ist, audiodateien hinaufzuladen, die wir in die sendungen einbauen. da das wissen um eine produktion von audio beitraegen meistens nicht vom himmel faellt, haben wir auch eine kleine einfuehrung in die produktion von audiodateien erstellt.
da wir uns als teil des indymedia netzwerkes und von at.indymedia im besonderen verstehen, haben wir die homepage (http://www.freespeech.at/indymedia) ebenfalls vom netz genommen. unsere eigenen kapazitaeten sind nach zweineinhalb jahren sehr erschoepft und wir hoffen auf einen produktiven und konstruktiven neustart von at.indymedia, um die sendung mit neuer motivation und neuem input angehen zu koennen.
mehr aether taeterInnen!http://at.indymedia.org/indy_history.html
Die Gründung von Indymedia fand im Rahmen der Proteste gegen das WTO-Treffen in Seattle 1999 statt. Entwickelt wurde das erste System von Leuten aus Melbourne, Australien (siehe active.org.au). Bald darauf gründeten sich IMC's (Independent Media Centers/ Unabhängige Medienzentren ) auf allen Kontinenten – die meisten existieren in den USA. Im Jahr 2002 existierten 89 lokale IMCs auf der ganzen Welt, verteilt auf 31 Länder und 6 Kontinente. Anfang 2004 gab es bereits 134 lokale Projekte und einige weitere in Gründung sowie verschiedenste globale Schwerpunktseiten, z.B. zur Koordination von Übersetzungen oder ein TV-Projekt.
Während anfangs vor allem Berichte aus Nordamerika auf der globalen Indymediaseite zu finden waren, wurde später das Ziel verfolgt, den globalen Aspekt deutlicher hervorzuheben. Die Enwicklung eines mehrsprachigen Systems war der nächste Schritt, gefolgt von einem Wechsel auf ein neues System Ende 2003, das nun die technischen Vorraussetzungen dafür liefert. Parallel dazu wurde an einer Koordinierung von Übersetzungen gearbeitet - anfangs vor allem über die Translation-Mailingliste. Das Translation Tool wurde entwickelt, mit dem nun die Übersetzungen abgestimmt werden können und mit deren Hilfe nun eine mehrsprachige Seite unter www.indymedia.org zu finden ist.
Gründungen von lokalen IMC's durchlaufen im Allgemeinen einen Prozess der Eigendefinition, der einerseits einer Zustimmung zu den globalen Principles of Unity bedarf, sowie einer Diskussion und Entwicklung einer eigenen Editorial Policy (Redaktionskriterien). Neben dem sehr zentralen open newswire auf der Website gibt es auch etliche Bereiche, die von Kollektiven oder Gruppen betreut und von diesen mit Inhalten gefüllt werden. So setzt sich die Mittelspalte der meisten IMC's vor allem aus redaktionell erarbeiteten Beiträgen oder Zusammenfassungen von mehreren Berichten aus dem Newswire zu meist aktuellen Ereignissen zusammen, die so gefeatured werden.
Weitere zahlreiche Medienprojekte, die für Indymedia stehen sind:
Das Radio Netzwerk oder Videoprojekte wie (Liste der IMC's, die Global Features List (RSS), Datenbanken zum Austausch von Audionmaterial und Streamingprojekte (wie d.r.o.p.) oder die Boundaries to Bridges Tour genannt.
Wesentlich bei der Strukturierung ist ihr offener Zugang. Allen Leuten ist es mglich, sich an den globalen und lokalen Arbeitsgruppen und Projekten zu beteiligen. Dort werden die einzelne Bereiche entwickelt und koordiniert. Zur Kommunikation dienen neben Treffen Mailinglisten, ein IRC und das Twiki genannte Indymedia Documentation Project.
Die oben beschriebenen Entwicklungen finden jedoch nicht nur innerhalb des Indymedia-Netzwerkes statt. Zahlreiche MedienaktivistInnen sind in anderen Medienprojekten aktiv und tragen so vor allem zur lokalen Anbindung global vernetzter unabhängiger Berichterstattung bei.