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Neuer Castor-Transport Vermutlich soll in diesen Tagen ein neuer Castor fahren. Die 600km vom Atomforschungszentrum Rossendorf in Dresden bis nach Ahaus soll er per Autobahn transportiert werden. Demonstrationen in Ahaus, Dresden und Aktionen auf der Strecke laufen bereits. Am Autobahnaktionstag vom 28.2. gab es bereits dutzende bundesweite Aktionen. Die Aktionen reichten von friedlichen Blockaden, Graffitis, Plakatieren, Besetzungen, Farbbeutelattacken und Demos bis hin zu direkten Aktionen auf Autobahnen und Schienen. Mehr aktuelle Infos unter www.nixfaehrtmehr.de oder unter der Indymedia-Rubrik "Atom" (+ evtl. kurz-Clip vom Bermuda-Funk, Freies Radio-Rhein-Neckar)
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Hanau selber kaufen! Unter diesem Motto gibt es derzeit eine Initiative, den geplanten Verkauf der Atomfabrik Hanau nach China zu verhindern. Der Aufruf der "Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges" ist unter hanauselberkaufen (ein Wort) .de im Netz zu finden.
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Kampf um KTS in Freiburg Dem selbstverwalteten Zentrum KTS wurde von der Deutschen Bahn AG Ende Januar plötzlich gekündigt, weil den Besuchern des Zentrums vorgeworfen wird, Betriebsabläufe zu stören. Obwohl die Jugendlichen und Teile des Gemeinderats nach Lösungen des Konflikts suchen, bleibt die Bahn bisher hart. Unter Androhung der Räumung dürfen sich in dem Zentrum derzeit keine Gruppen treffen und keine Konzerte oder politischen Veranstaltungen mehr stattfinden. Deshalb haben die Jugendlichen ihre Feiern auf Freiburgs Straßen und Plätze verlegt. Weil das keine Lösung ist, drängt die KTS-Initiative nun mit einem Ultimatum, denn das 10jährige Jubiläum im März soll in den eigenen Räumen gefeiert werden. Unter dem Motto "KTS bleibt! Finger weg von Alternativen Zentren, Wagenburgen und Squats!" finden um das Jubiläum vom 19.-21. März 2004 in Freiburg Aktionstage und ein bundesweites Vernetzungstreffen statt. Mit aktuellen Beiträgen auf www.freie-radios.net ist zu rechnen.
http://www.de.indymedia.org/2004/03/76069.shtml
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Nürnberg gab es im Rahmen der Aktionstage am 27./28. Februar dezentrale Innenstadtaktionen für die Errichtung eines autonomen Zentrums.
Zunächst brachte eine kleine Gruppe in den U-Bahnen Vorhänge an den Fenstern an und stellte Tische auf. Im so geschaffenen Wohnzimmer wurde dann Karten oder Tabu gespielt, Jazz gehört und Kekse gegessen.
Während der 3 Stunden langen Aktion waren die Reaktionen der anderen U-Bahn
BenutzerInnen? durchgehend positiv.
Am Nachmittag trafen sich dann vor der Lorenzkirche, dem zentralen Platz der Nürnberger Fußgängerzone, noch einige Menschen um sich durch ein Fußballturnier die Innenstadt als öffentlichen Raum zurück zu erobern.
Das Spiel dauerte ca. 1 Stunde und fand ebenfalls durchgehend positive Resonanz bei den
PassantInnen?.
Dann jedoch griff dann als dritte Mannschaft Team Green ins Spielgeschehen ein. Ca. 30 Beamten des bayrischen Unterstützungskommandos umstellten zunächst die
SpielerInnen?. Unter der Anschuldigung, einem Platzverweis -der niemals öffentlich ausgesprochen wurde- nicht Folge geleistet zu haben,
wurden 9
AktivistInnen dann, unter den Augen der ca. 200 Spiel-BeobachterInnen, brutal in Gewahrsam bzw. festgenommen.
Die rund um das Spielfeld stehenden
PassantInnen? zeigten sich größtenteils entsetzt über den Polizeieinsatz. Ein älteres Ehepaar wollte aus Solidarität mit den Festgenommenen weiterspielen, wurde daran aber dadurch gehindert, dass die Person, die ihnen den Ball geben wollte, ebenfalls festgenommen wurde.
Im Grossen und Ganzen eine gelungene, öffentlichkeitswirksame Aktion, bei der vielen BürgerInnen das Thema Innenstadtvertreibung, auch durch die Aktionen der Polizei, äußerst anschaulich nahegebracht werden konnte.
http://de.indymedia.org/2004/03/76047.shtml
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zum Schluß die guten Nachrichten Der Polizeieinsatz bei der Bambule-Demo in Hamburg am 30.11.2002 war schon dadurch bekannt geworden, daß dort drei Beamte aus Thüringen ihre Zivilkollegen dienstunfähig geprügelt hatten. Diese wurden bereits zu 12 Monaten auf Bewähurng verurteilt worden. _(
http://de.indymedia.org/2003/07/57367.shtml)_
Nun wurde auch ein Berliner Polizist zu 14 Monaten Bewährungsstrafe verurteilt, da er im Anschluß an besagte Demonstration einen 15-jährigen Schüler grundlos mit einem Faustschlag zu Boden geschlagen und anschließend auf ihn eingetreten hat. Seine Rechtfertigung, durch unter das Helmvisier gepusteten Zigarettenqualm angegriffen worden zu sein, akzeptierte das Gericht nicht.
Belastet wurde W. auch von einem Kollegen, der vor Gericht darlegte, wie schwer es sei, den Corpsgeist bei der Polizei zu durchbrechen. Die Amtsrichterin fand dafür folgende Worte: "Er hat an dem Jungen seine Aggressionen abgelassen, ohne dafür eine Veranlassung zu haben." _(
http://de.indymedia.org/2004/02/75620.shtml)_
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